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Status Quo im Wandel -
Status Quo im Wandel

In seiner Unabhängigkeitserklärung bezeichnete Israel sich als „jüdischer Staat“, doch die Bedeutung dieses Begriffes ist unklar. Lang regelte der „Status Quo“ das schwierige Verhältnis zwischen säkularen und orthodoxen Juden regeln soll. Heute fürchten säkulare Juden heute den zunehmenden Einfluss der Religiösen.

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Nicht reden, mitmischen -
Nicht reden, mitmischen

Israels bekanntester Fernsehmoderator wurde diese Woche zum Hoffnungsträger, als er seinen Job aufgab um eine neue Partei zu gründen. Er ist nur einer von einer ganzen Reihe von Journalisten, die nicht mehr nur schreiben, sondern mitmischen wollen.

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Lange Rede, wenig Sinn -
Lange Rede, wenig Sinn

Eine neue Ansprache von Präsident Baschar Assad eröffnete keine Perspektiven für ein friedliches Ende der Unruhen im Land. Im Gegenteil: Nachbarstaaten haben begonnen, sich auf einen Bürgerkrieg in Syrien vorzubereiten.

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Von Rauch und Missbrauch -
Von Rauch und Missbrauch

Eine israelische Perspektive der Affäre um Bundespräsident Christian Wulff.

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Realitätscheck -
Realitätscheck

Was ist die Realität in Nahost - eine Kolumne

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Wendepunkt erreicht? -
Wendepunkt erreicht?

Erstmals droht der Kommandant der „Freien Syrischen Armee“ dem Diktator Baschar Assad mit einer Offensive. Selbst die israelischen Geheimdienste glauben ihm: Der Kampf um die Herrschaft in Damaskus könnte einen kritischen Phase erreicht haben. Laut Schätzungen aus Israel könnte Assad in wenigen Wochen gestürzt werden.

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Written by Gil Yaron   
Wednesday, 04 January 2012
Wendepunkt erreicht?

Der grauhaarige Colonel Riad al Asaad meldet sich selten zu Wort, und seine Glaubwürdigkeit ist noch nicht erwiesen. Dennoch lauschten Experten am Dienstag auf, als der Kommandant der „Freien Syrischen Armee“ (FSA) aus dem türkischen Exil in Hantay REUTERS ein Interview gab. Manche werten es bereits als potentiellen Wendepunkt im Kampf um die Herrschaft in Syrien. Asaad zeigte sich entschlossen, das Blutvergießen in seinem Heimatland zu beenden. Seit dem Ausbruch von Protesten gegen die Herrschaft ihres Präsidenten Baschar Assads Mitte März sollen weit über 5000 Syrer von regimetreuen Truppen getötet worden sein. Eine Delegation von Beobachtern der Arabischen Liga, die seit rund einer Woche Syrien bereist und die Umsetzung eines Friedensplans überwachen soll, brachte bisher keinen Wandel, im Gegenteil.

Seit ihrem Eintreffen wurden laut konservativen Schätzungen mindestens 200 Menschen getötet, manche Oppositionsgruppen sprechen gar von 390 Toten. Victoria Nuland, Sprecherin des US-Außenministeriums, beschrieb den Missbrauch, den das syrische Regime mit der Präsenz der Beobachter treibe. Das Regime habe „Falschmeldungen über die Ankunft der Beobachter“ veröffentlicht. Demonstranten gingen dann auf die Straßen und würden erschossen, so Nuland, die damit Berichte der Opposition bestätigte.
   
Seit die Beobachter im Land sind gab es viele neue Märtyrer“, sagte daraufhin Asaad, der schätzungsweise 10.000 Deserteure aus den Reihen der syrischen Sicherheitskräfte befehligt. „Wenn wir das Gefühl bekommen, dass die Beobachter in wenigen Tagen, maximal einer Woche, nicht ernsthaft an die Arbeit gehen, werden wir eine Entscheidung fällen die das Regime und die ganze Welt überraschen wird“, drohte er. „Am wahrscheinlichsten ist, dass wir eine große Offensive starten werden.“ Laut Angaben syrischer Oppositionsgruppen wollen Asaads Kämpfer fortan „jeden Offizier, der einen Schussbefehl gibt, persönlich zur Verantwortung ziehen.“ Man kenne die Namen und Adressen der Militärs, hieß es aus Kreisen der Deserteure. Dass dies keine leeren Worte sind, zeigten Angriffe auf drei Straßensperren im Bezirk Idlib, bei denen mindestens 18 Soldaten getötet und eine unbekannte Anzahl gefangengenommen wurden. Allerorts steigen die Opferzahlen regimetreuer Soldaten.

Der israelische Militärgeheimdienst (IMI) nimmt Asaad ernst und spricht von tausenden Soldaten und zig hochrangigen Offiziere, die bereits desertiert seien. Die Opposition habe ihre Reihen gefestigt. Verteidigungsminister Ehud Barak schätzte unlängst, dass Baschar Assads Regime „innerhalb von Wochen“ gestürzt werde. Besondere Besorgnis erregt in Israel dabei die Rolle radikal-islamischer Terrorgruppen des globalen Dschihad-Netzwerks. Ein doppeltes Selbstmordattentat, bei dem vergangene Woche in Damaskus 44 Menschen getötet wurden, ginge auf ihr Konto. Eine „Gruppe zum Schutz Syriens vor schiitischem Einfluss“ zeichnete ferner für die Ermordung iranischer Techniker in Syrien verantwortlich. Die Rolle und Größe dieser Gruppen sei bisher noch unbekannt. Israel befürchtet, dass im Falle eines Sturzes Assads dessen chemisches Waffenarsenal sunnitischen Terrorgruppen in die Hände fallen könnte.

© 2011 Gil Yaron - Making the Middle East Understandable

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