Der türkische Premierminister Tayep Erdogan tritt eine historische Nahostreise an. Er will das post-revolutionäre Machtvakuum füllen. Seine ambitiöse Außenpolitik bedeutet das Ende von Türkeis bisheriger Strategie, und könnte die Region weiter destabilisieren.
Die Zwangsräumung der israelischen Botschaft ist ein historischer Wendepunkt. Nach dreißig Jahren Friedensprozessen ist Israel mehr isoliert denn je. Ein Kommentar.
Ein ägyptisches Elitekommando verhinderte im letzten Augenblick ein Massaker in der israelischen Botschaft in Kairo. Trotz des glimpflichen Ausgangs sind Israel, Ägypten und die Welt noch immer schockiert. Jetzt wollen alle die Wogen glätten und beteuern ihr Festhalten am Friedensvertrag.
Vor zwei Wochen demonstrierte ein Attentat in Israel, dass dem ägyptischen Regime die Kontrolle im Sinai entgleitet. Schon seit Jahren wird das Inland von einem explosiven Gemisch von Islamisten, kriminellen Banden, und ausgegrenzten, unterdrückten Beduinen beherrscht. Neben Waffen- und Rauschgiftschmuggel ist ihre wichtigste Einnahmequelle Menschenhandel mit Frauen aus den GUS Staaten und Afrikanern. Ägyptens Behörden schließen vor dem Treiben ihre Augen. Ein Blick hinter die schrecklichen Kulissen des Urlaubsparadieses Sinai.